Noch sind nicht alle 2018er Weine abgefüllt, aber alle Winzer stehen schon in den Startlöchern für den neuen Jahrgang. Die meisten haben die Winterarbeiten wie Schnitt und das Anbinden der Reben abgeschlossen. Nun sind natürlich alle gespannt, ob der Austrieb wieder so früh erfolgt wie im letzten Jahr.
Ein großes Fragezeichen ist auch die Wasserversorgung der Weinberge. Mit mit einem Defizit von etwa 25 % der Niederschlagsmenge ging es in das Jahr 2019. Die Hoffnung, dass der Winter genügend Niederschläge bringt, hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil – auch das Frühjahr war bisher zu trocken und das Wasser wird den Pflanzen von Anfang an fehlen. Auch wenn sich jeder nach der Sonne und nach Wärme sehnt, ein wenig mehr Regen täte ganz gut….
Liebe Gäste!
…malen die abendlichen Sonnenstrahlen in diesem außergewöhnlichen Oktober in den Günterslebener Sommerstuhl. Nachdem die Weinberge trotz anhaltender Trockenheit noch lange grün blieben, setzt jetz der Farbenrausch umso stärker ein. Kühle Nächte und warme Tage lassen die Blätter in kräftigen Gelb- und Rottönen erstrahlen. Die sommerlichen Temperaturen laden zu einem Spaziergang ein, um die milde Herbstsonne noch einmal zu genießen.
im Kontrollieren der Pflanzröhren der neu gepflanzen Reben stoße ich immer wieder auf diese gefährlich aussehenden Zeitgenossen. Aber keien Sorge – es handelt sich um die Haus-Feldwespe, eine Einwanderer aus Südeuropa,
Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, wenn die Weinbergstulpen ihre Kelche öffnen. Nur selten noch findet man sie im Weinberg. Die modernen Techniken der Unkrautbekämpfung setzen ihr leider zu. Deshalb findet man sie nur noch an Stellen, wo – wie in alter Zeit – gehackt wird. Dort wo historische Weinberge angelegt werden versucht man nun auch die Tulpen wieder anzusiedeln. Eine lohnende Idee – denn die Weinbergstulpe ist mit ihrer leuchtend gelben Farbe und der filigranen Blüte ein echter Hingucker wie die Bilder beweisen!


… dieses Aufatmen meinte man an diesem Wochenende aus jeder Richtung zu hören. Plötzlich explodiert die Natur förmlich: Felder, die letzte Woche noch braun waren, schimmern in frischem Frühlingsgrün, die Schlehen tupfen ihre weißen Blüten in die Landschaft und die ersten Blattknospen öffnen sich und strecken ihre zartgrünen Blätter der Sonne entgegen.


Der Nebel, der sich im November/Dezember gerne über das Maintal legt, hat auch sein Gutes. Kommt Frost dazu zaubert er filigrane Muster auf die letzten Blüten und Früchte, die noch an Bäumen Sträuchern und Rebstöcken zu finden sind. Am Weinbergsdraht sitzen tausende kleine Eisnadeln und glitzern sobald die Sonne herauskommt. Eine Winter-Wunderwelt, die sich bei einer Weinbergswanderung entdecken lässt. Nachher wärmt ein heißer Glühwein – sei es am ersten Adventswochenende in Güntersleben, am zweiten Advent in Thüngersheim oder an allen Adventswochenenden in Veitshöchheim.

Die Rede ist von der Weinbergstulpe, die wie auch die
Ein Frühlingstag an der Höhfeldplatte – den Auftakt im Frühjahr läuten hier die Küchenschellen ein.