Biologische Vielfalt an der Ravensburg

Eine grandiose Aussicht hat man vom Felsvorsprung mit der Ruine Ravensburg zwischen Veitshöchheim und Thüngersheim. Aber auch in nächster Nähe gibt es vieles zu entdecken. Das Naturschutzgebiet rund um die Ruine ist Lebensraum für seltene Tier und Pflanzen. Auch das Projekt Main-Muschelkalk ist dort mit flächen, die gezielt offen gehalten werden präsent. Diese Flächen sind wertvolle Lebensräume für seltene Arte, die ansonsten verloren gehen. Erst vor kurzem wurde ein Weinberg mit alten Rebsorten aufgepflanzt – ein alter fränkischer Satz. Vorbild dafür sind die Weinberge wie sie bis Ende des 19. Jahrhunderts bestanden. Die Winzer pflanzten unterschiedliche Rebsorten um Witterungsbedingungen auszugleichen und mit früh- und spätreifenden Sorten harmonsiche Weine herzustellen. Rebanlagen wie diese helfen die alten Sorten zu erhalten und geben eien Einblick, wie früher Wein angebuat wurde.

 

Die besten Wünsche für 2019

Liebe Gäste!

ich habe mich sehr gefreut, dass Sie im letzten Jahr bei meinen Touren dabei waren. Jede Wanderung hatte ihre besonderen Momente an die ich mich gerne erinnere.

Ich wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019 und freue mich, wenn Sie oder Ihre Freunde und Bekannte wieder einmal bei einer meiner Touren vorbei schauen.

Alles Gute und viele schöne Erlebnisse!

Claudia Schönmüller

Blütenzauber

Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, wenn die Weinbergstulpen ihre Kelche öffnen. Nur selten noch findet man sie im Weinberg. Die modernen Techniken der Unkrautbekämpfung setzen ihr leider zu. Deshalb findet man sie nur noch an Stellen, wo – wie in alter Zeit – gehackt wird. Dort wo historische Weinberge angelegt werden versucht man nun auch die Tulpen wieder anzusiedeln. Eine lohnende Idee – denn die Weinbergstulpe ist mit ihrer leuchtend gelben Farbe und der filigranen Blüte ein echter Hingucker wie die Bilder beweisen!

Endlich Frühling…

   … dieses Aufatmen meinte man an diesem Wochenende aus jeder Richtung zu hören. Plötzlich explodiert die Natur förmlich: Felder, die letzte Woche noch braun waren, schimmern in frischem Frühlingsgrün, die Schlehen tupfen ihre weißen Blüten in die Landschaft und die ersten Blattknospen öffnen sich und strecken ihre zartgrünen Blätter der Sonne entgegen.

Im Weinberg werden die Ruten nun gebogen und angebunden. Jetzt ziehen die Rebstöcke das Wasser aus dem Boden und an den Schnittstellen bilden sich Tropfen. Jetzt kann man lassen sie sich optimal biegen und der Weinberg kann nun für die Saison vorbereitet werden.

Eine schöne Überraschung: die Weinbergstulpen und Traubenhyazinthen vom letzten Jahr haben überlebt und sich an manchen Stellen sogar vermehrt.

 

Und auf der Höhfeldplatte blühen bereits wieder die Küchenschellen!

Zauberhafte Winterimpressionen

20171202_101755Der Nebel, der sich im November/Dezember gerne über das Maintal legt, hat auch sein Gutes. Kommt Frost dazu zaubert er filigrane Muster auf die letzten Blüten und Früchte, die noch an Bäumen Sträuchern und Rebstöcken zu finden sind. Am Weinbergsdraht sitzen tausende kleine Eisnadeln und glitzern sobald die Sonne herauskommt. Eine Winter-Wunderwelt, die sich bei einer Weinbergswanderung entdecken lässt. Nachher wärmt ein heißer Glühwein – sei es am ersten Adventswochenende in Güntersleben, am zweiten Advent in Thüngersheim oder an allen Adventswochenenden in Veitshöchheim.

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