Zum ersten Mal ist mir in diesem Jahr eien Blindschleiche im Weinberg begegnet. Auch eine Eidechse habe ich bei ihrem Sonnebad gestört als ich durch die Zeilen lief.
Neben dem Weinberg liegt ein kleines Wäldchen. Dort habe ich die Blindschleiche wieder getroffen. Sie rührte sich nicht, obwohl ich zum Fotografieren doch sehr nah an sie herankam. Nebenan haben wir Weiße Waldvögelein entdeckt und weiter unten Helmknabenkraut in weiß und violett in voller Blüte. Auch der Diptam ist kurz vor dem Aufblühen.
Das herrliche klare Frühlingswetter lädt zum Spazierengehen im Weinberg ein. Die ersten Blüten strahlen mit der Sonne um die Wette. Man kann den Bienen zuschauen, wie sie von Blüte zu Blüte fliegen, vereinzelt schweben Schmetterlinge vorbei .
Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, wenn die Weinbergstulpen ihre Kelche öffnen. Nur selten noch findet man sie im Weinberg. Die modernen Techniken der Unkrautbekämpfung setzen ihr leider zu. Deshalb findet man sie nur noch an Stellen, wo – wie in alter Zeit – gehackt wird. Dort wo historische Weinberge angelegt werden versucht man nun auch die Tulpen wieder anzusiedeln. Eine lohnende Idee – denn die Weinbergstulpe ist mit ihrer leuchtend gelben Farbe und der filigranen Blüte ein echter Hingucker wie die Bilder beweisen!


… dieses Aufatmen meinte man an diesem Wochenende aus jeder Richtung zu hören. Plötzlich explodiert die Natur förmlich: Felder, die letzte Woche noch braun waren, schimmern in frischem Frühlingsgrün, die Schlehen tupfen ihre weißen Blüten in die Landschaft und die ersten Blattknospen öffnen sich und strecken ihre zartgrünen Blätter der Sonne entgegen.


Die Rede ist von der Weinbergstulpe, die wie auch die
Ein Frühlingstag an der Höhfeldplatte – den Auftakt im Frühjahr läuten hier die Küchenschellen ein. 

